Freundschaft

Und noch was muss ich dringend los werden.

Ich bin so wahnsinnig dankbar so tolle Freunde in meiner neuen Heimat gefunden zu haben.

Gestern war Familie Ährenwort hier und es war so schön, ihr seit die Besten…(Warnung an Frau Ährenwort: untersteh dich jetzt von Hormonen zu schreiben meine Liebe)

Du glaubst gar nicht wie lange wir noch mit breitem Grinsen da saßen uns gefreut haben, zum einen über die Mädels, ich hab es so sehr genossen, das Minchen mich so doll umarmt hat, aber auch über Lola mit ihrem schelmischen blitzen in den Augen, wenn sie den Engel nach geäfft hat.

Was mich aber unheimlich gefreut hat, war das ihr zwei entspannt am Tisch sitzen bleiben konntet und nicht den Kindern hinterher gerannt seid, weil ihr sie scheinbar als sicher empfunden habt in unserer Obhut, das hat mich unheimlich gefreut, ihr ward entspannt und deshalb hab ich mich sehr gefreut euch zum Abendbrot überredet zu haben 🙂

Fühlt Euch alle mal ganz doll umarmt, Ihr seid die Besten Freunde die man sich wünschen kann

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Hochzeitsvorbereitungen

Wie Ihr ja schon an den Brautpärchen da oben sehen könnt, ist die Standesamtliche Hochzeit in nicht ganz 8 Wochen (Panik)

Vieles ist erledigt, vieles steht noch offen.

– Anzug und Kleider sind da standesamtlich werde ich das Taufkleid tragen welches ich bisher nur einmal an hatte
, für die Kirche habe ich ein wunderschönes Kleid geschenkt bekommen von einer ganz lieben Blogleserin, nochmal 1000 Dank dafür, ach die Reinigung hat alles raus bekommen 😉

– in den nächsten Wochen mache ich dann einen Termin bei der Schneiderin

-nächsten Samstag hab ich einen Termin bei der Friseuse den hat mir die liebe Frau Ährenwort besorgt

-Nägel sind schon vorgefertigt werden dann auch noch schön verziert

– Make up mache ich dank freundlicher Mithilfe und unglaublich guter Produkte von Beni Durrer selber

– Tasche,Schuhe, Schmuck, Unterwäsche für beide Termine hab ich auch schon da

– eine Tiara für die Kirche hab ich auch, nur der Schleier mitsamt dem Haarschmuck ist im Postdschungel verschütt gegangen 😦

– auch mein Strumpfband ist nicht mehr lieferbar und so brauch ich da auch noch ersatz

– die Ringe sind bestellt

– Musik macht der nette (Bald) Gatte der lieben Sommerelfe, die kurz vor uns heiratet

– Fotos übernimmt der Herr Schreiblockade

– fürs leibliche Wohl ist auch gesorgt, heute wird das Menü besprochen und nächsten Freitag wird das Probeessen statt finden

– alle Einladungen sind verschickt und es gab keine Absagen

– Blumen sind in Planung, standesamtlich kümmer ich mich selber, das Restaurant kümmert sich auch selber und kirchlich hat die liebe Schwiegermutti ihre Finger im Spiel

– das Essen nach dem Standesamt läuft auch über die Schwiegereltern (ich hab so unglaubliches Glück in so eine liebe Familie einzuheiraten, noch nie hab ich mich so willkommen gefühlt *Tränchenwegwisch*)

– morgen will ich die Torte in Auftrag geben

– Perso und Führerschein muss ich demnächst noch beantragen

– und dann hoffe ich das der Pfarrer sich demnächst mal meldet damit wir das Traugespräch führen können

– etwas Angst und Bange ist mir noch vor den vielen Heimlichkeiten um uns herum, ich glaub man plant was und ich hab doch so Probleme wenn ich Mühen verursache, aber ich glaub da muss ich wohl diesmal durch

– Ich glaub wir haben alles, oder hab ich noch was vergessen?

Frohe Ostern

Ich weiß is schon spät am Tag, aberich wünsche Euch von ganzen Herzen Frohe Ostern und hoffe Ihr habt schöne Tage zwischen Euren Lieben.

Meine Ostern sind toll, richtig toll.

Dieses Ostern ist für mich was ganz besonderes, dazu haben viele Dinge beigetragen dieses Jahr, aber am meisten macht wohl nur die eine Sache den heutigen Tag für mich persönlich ganz besonders.

Ich bin heute getauft worden……. ja so richtig, mit Wasser über dem Haupt und Gottes Segen.

Ich war so schrecklich aufgeregt davor, hab die Nacht mal wieder unruhig geschlafen, bin ständig hoch geschreckt, hab auf die Uhr geblickt und festgestellt das gerade ein halbes Stündchen vergangen ist und noch viel Zeit bis aufstehen ist und das nächste halbe Stündchen weg genickt.

In der Kirche, hab ich gezittert vor Aufregung, ich glaub ich war auch ziemlich blass, aber ich hab meine Kinder, meinen Engel und meine liebsten Freunde um mich gehabt. Frau Ährenwort saß zu meiner Linken, mein Engel zu meiner Rechten, Beide drückten mir abwechselnd die Hand und gaben mir somit etwas innere Stärke und dann war es so weit, ich stand vor dem Taufbecken, vor der versammelten Gemeinschaft, meine Beine fühlten sich wie Pudding an, ich mag es gar nicht im Mittelpunkt zu stehen, nicht mal ein bisschen und hier tat ich das in diesem Moment aber so was von und dann wurde ich getauft, die Pfarrerin legte mir die Hand auf, sprach meinen Taufspruch und mir den Segen aus und irgendwie wurde ich innerlich ganz ruhig. Plötzlich war mir egal das alle mich ansahen, es war egal das ich im Mittelpunkt stand, wichtig war nur das Gefühl das ich gerade genau das Richtige tat, ich habe MEINEN WEG eingeschlagen und dieser Weg fühlte sich so Gut an so Richtig so wie für mich gemacht.

Ich bin sehr glücklich das ich mich getraut haben mich taufen zu lassen, das wollte ich ja schon letztes Jahr, hab dann aber wieder gezögert und als ich einen neuen Anlauf dieses Jahr nahm, war das Gemeindeamt geschlossen und ich dachte bei mir ‚Vielleicht soll es ja nicht sein‘ aber ich wollte es und so hab ich noch einen Anlauf genommen, das erste Gespräch mit der Pfarrerin war gut und beim zweiten konnte ich ihr mit innerer Sicherheit sagen, das ich getauft werden will, das ich sicher bin das ich das will, das ich sicher bin das das mein Weg ist, auch wenn ich nicht genau sagen kann wieso, aber in mir drin fühlt es sich halt so an und da Sie meine Geschichte kennt, fand sie das Ostern für mich perfekt geeignet ist und JA ich gebe Ihr Recht.

Und so ist Ostern für mich nun was ganz besonderes.

Ich wünsche Euch Frohe Ostern

Hallo bekanntes fremdes Gesicht im Spiegel

Kennt Ihr das auch, Ihr schaut in den Spiegel und fragt Euch wer ist das eigentlich?

Ich frag mich das ganz oft.

In den letzten 7 Jahren ist viel passiert.

Früher war ich ein „Nichts“ mir wurde gesagt was ich alles nicht kann, zu was ich immer unfähig sein werde und das ich gefälligst dankbar zu sein habe das man mich erträgt, das die Welt doch besser dran wäre, wenn es mich nicht gegeben hätte.

Was aus einem wird wenn man das Jahrelang zu hören bekommt, das weiß ich nur zu gut.

31 Jahre hab ich das ertragen, erst von meinen Eltern, dann von meinem jetzt Exmann, der sich wunderbar mit meinen Eltern verstand und genau die gleichen Töne trefflich gefunden hat.

Irgendwann hab ich aufgegeben, aufgegeben zu glauben, das ich irgendwann doch auch lernen müsste etwas „Gut“ zu machen, mal Lob zu bekommen, etwas „Richtig“ gemacht zu haben, das gelang mir nur auf meinen Jobs, auch wenn mir nicht klar war was ich da anders tat, ich gab eigentlich immer mein bestes.

Als ich 31 wurde, war ich soweit das ich abschließen wollte, ich wollte die Welt von meinem wertlosen Wesen erleichtern, Ja ich wollte mir das Leben nehmen, doch da gab es schon Menschen die mich als Mensch schätzten und die meine Not sehr klar wahrnahmen und nicht wollten das ich das tu.

Ich bin sehr dankbar dafür, den die Entscheidung es nicht zu tun, war Gleichzeitig auch die große Aufgabe, aus dem Ganzen auszubrechen, mein Leben neu zu beginnen und SELBST zu bestimmen wie es aussehen soll.

Es war weiß Gott nicht leicht, ich hab viel kämpfen müssen, viel geweint, hab viel verloren und oft gezweifelt, vor allem an mir selbst.

Ich habe Freunde gefunden, die mich schätzen und genau so mögen wie ich bin und mich nicht kritisieren, wie mein Ex und meine Eltern es taten, ja Freunde waren mir früher nicht erlaubt.

Ich weiß es hat sich gelohnt, ich weiß es ist der richtige Weg gewesen, ich weiß es war das beste was ich für mich und meine Kinder je tun konnte, aber trotz allem wird es noch viel Zeit und Kraft kosten diesen Weg weiter zu beschreiten.

Noch ganz oft werde ich in den Spiegel schauen und diese bekannte Fremde sehen, aber ganz oft schon seh ich MICH und manchmal mag ich auch was ich da sehe.

Eins ist jedoch sicher, ans sterben denke ich nicht mehr, dafür an das Leben was ich noch vor mir habe, mit meinen Kindern, meinem Engel und meinen Freunden 🙂

Was Du kannst kann ich wohl auch :)

Gestern war ich ja Babysitten, bei den Mäusen der lieben Frau Ährenwort.

War schön hat Spaß gemacht, hat für viele Schmunzeleien und Lacher gesorgt.

Sehr schön war auch als ich die Große aus der Kita abgeholt habe, ich kam, sie sah mich, stürmte strahlend auf mich zu und wollte hoch gehoben und umarmt werden, sie legte beide Hände um mein Gesicht und meinte leise „Meine Tante Fio“ das war so schrecklich schön und ich war so mega gerührt.

Auf dem Heimweg hat sie mir dann gezeigt wo wir lang laufen müssen, sie kann schon super links von rechts unterscheiden.

Natürlich gabs auch die derzeit sehr angesagten Austestungen, schauen wir doch mal wie weit ich bei Tante Fio gehen darf.

Sie: Tante Fio ich kann dich anlüllern

Ich: kannst Du machen, aber ich kann das auch

Sie leckt mir über den Arm und bekam prompt die Returkutsche, schaut mich mit großen Augen an, wischt über die nasse Stelle und meint „ääääh das ist aber nicht schön“ und man sieht förmlich wie es in ihrem kleinen Köpfchen rattert

Sie: Ich kann dich auch beißen Tante Fio

Ich: das kann ich aber auch

gefühlte Tellergroße Augen

Sie: ich kann einen Ball auf Dich und das Baby schmeißen

Ich: dann pack ich die Spielsachen in den Keller, sowas macht man nicht

Sie: ich kann dir auf den Po hauen

Ich: (fand das das Spiel so nicht weiter gehen sollte) ich kann dich auf die Treppe setzen

Sie: (total entrüstet, es fehlten nur noch die Arme in die Hüfte gestützt) das kannst du nicht

Ich: oh doch kann ich, kannst du nachher die Mama fragen

ich hatte echt schwer zu tun nicht zu lachen

Man merkte richtig das sie es blöd fand das Tante Fio scheinbar genau von Mama informiert wurde

Fehlte nur noch die Leuchtreklame auf der Stirn, Erwachsenen sind doof die sind sich einig, alles was Spaß macht wird verboten

Nachdem diese Grundlegenden Dinge geklärt waren wurde gegessen, gekuschelt (die restlichen Sachen wollte man auf meinem Schoß verspeisen und ich lies es auch durchgehen) manchmal muss man als Erwachsener sich auch um den Finger wickeln lassen und dann ging es ins Bettchen, da gabs dann nochmal Sport für Tante Fio, die Kleine unten schlummerte friedlich die Große rief immer um zu sehen was ich tun würde.

Nachdem ich mehrfach oben war, erklärte ich ihr ganz klar das ich genau JETZT die Küche machen werde und sie die Äuglein zu machen solle und den Vögelchen von der CD lauschen solle, wenn sie fein schläft, bekomme ich die Küche schnell sauber und wir können noch auf den Spielplatz später, außerdem ist die Mama schneller wieder da weil beim schlafen die Zeit schneller vergeht.

Was soll ich sagen, sie schlief, sie musste letztlich sogar geweckt werden.

Wir waren auch noch auf dem Spielplatz, sie große ist die Schaukelqueen sag ich euch und Rutschen das ist auch das größte, auf dem Heimweg war man dann ein wenig ko, aber auch nur bis Tante Fio einen auf den Schultern huckepack genommen hatte, dann konnte man wieder antreiben, die Tante Fio nämlich, schneller und hopsen Tante Fio…hapü sach ich nur

Kurz vor zu Hause habich sie abgesetzt und dann hies es wer zuerst daheim ist… haha man packte mich stellte mich unters Carport und meinte „So Tante Fio, ich park dich jetzt unters Carport und hier darfst du nicht mehr weg“

Ich fands schön und freu mich Heute um so mehr das Frau Ährenwort auch noch sagte das Beide abends gut eingeschlafen sind, weil das heißt sie haben sich wohl gefühlt und ich hab Ihr kleines Leben nicht zu sehr durcheinander gewirbelt.

Jederzeit gerne wieder, die Mäuse machen richtig Spaß

Nur zum Abschied hatte ich ein leises schlechtes Gefühl, die Große wollte mir nicht Tschüß sagen, weil das bedeutet ich würde gehen, einerseits ja echt toll das man einen so gern hat, aber mir tat sie leid, hätte ja selber gern noch mit ihr gealbert. Als ich dann zur Tür raus war hat sie mir noch tschüß hinterher gerufen, sie hat wohl gemerkt das ich trotzdem gehen würde, aber sie weiß auch das Tante Fio wieder kommt

 

Ich kann es gar nicht oft genug sagen…

Hallo Du da oben, ich möchte Dir danken.

Ich möchte Dir danken, für diese wundervollen Kinder die ich habe.

Die sind so toll, ich liebe diese Beiden so unendlich.

Sie sind so klasse, so lieb, einfach nur toll, toll, toll.

Ich möchte Dir danken für diesen wunderbaren Engel an meiner Seite.

Ein Engel wie für mich gebacken, so lieb, gefühlvoll, geduldig und verständnisvoll.

Bei meinen ganzen Macken muss er so viel Geduld haben, dat geht auf keine Kuhhaut 😉

Ich möchte Dir danken für die lieben Freunde die du mir geschickt hast, so liebe Menschen, so ehrliche Menschen, so unheimlich tolle Freunde.

Ich möchte Dir danken, das du dafür gesorgt hast das ich noch lebe, das ich diese Zeit gerade erleben kann, das ich hier sitzen kann und vor Glück gerade dusselig heulen kann.

Mein Großer sitzt mir gegenüber, schreibt seinen Hefter nochmal ins reine, damit er noch ne bessere Note dafür bekommt um auch in den Nebenfächern ne gute Note zu erreichen und er will auf jeden Fall Abitur machen.

Der kleine Mann kuschelte sich heute an mich und meinte sein Englisch- Lehrer hat ihm gesagt langsam wirds und nun sitzt er mit seinem besten Freund im Zimmer, sie schnattern und albern und spielen Wii.

Und ich sitze hier und bin glücklich, glücklich das die Zwei so toll sind, glücklich das es uns nun endlich gut geht, glücklich das ich frei genug bin so was denken zu können, glücklich das ich nun Patentante bin, von so einem süßen Monchichi, von dem Kind meiner BESTEN Freundin, einer jungen Frau die ich eigentlich ja noch gar nicht so lange kenne, bei der ich aber das Gefühl habe sie schon mein ganzes Leben zu kennen.

Wisst Ihr was ich bin gerade rundum zufrieden, ein echt überwältigendes Gefühl, ein Gefühl was ich so noch nie in meinem Leben hatte.

Lieber Gott ich hoffe du hörst, siehst oder spürst das gerade, ich mag nicht kirchlich oder im Glauben oder was auch immer wichtig wäre erzogen sein, aber ich hoffe du bekommst das trotzdem mit

ich danke Dir dafür das es uns jetzt so gut geht und ich danke den Engeln das sie auf uns aufpassen

Die Taufe

Gestern nun war die Taufe des jüngsten Sternchens der Familie Ährenwort.

Die Taufe war sehr schön und Familie Ährenwort hat mich schon recht am Anfang der Schwangerschaft gefragt ob ich Patin werden möchte.

Ich hab mich sehr gefreut auch wenn ich anfänglich wirklich Angst hatte ich könnte die Kleine vielleicht nicht so sehr lieb haben, weil ich die Große ja schon so lieb habe, albern, aber es war so unvorstellbar.

Das kleine Sternchen, mit den unglaublich vielen Haaren (ich wollte die Haare wenigstens einmal im Beitrag erwähnt haben *gg*) hat allerdings mein Herz sofort im Sturm erobert, *schmunzel* Fio hat genug Liebe in ihrem Herzen für alle die sie lieb hat.

Die Taufe fand im freien statt und ich hatte so schrecklich viel Bammel davor, ich bin ja nicht kirchlich erzogen und auch nicht getauft und hatte schrecklich Angst ich könnte was falsch machen, aber hab ich nicht, ich hatte nur schrecklich Gänsehaut, ich war schon immer von Kirchen und der Atmosphäre darin fasziniert, Sie ziehen mich magisch an.

Ich entzündete die Kerze für mein kleines Patensternchen und hielt die Flamme während des ganzen Gottesdienstes am leuchten, der Wachs lief mit über die Hände, aber das Lichtlein ging nicht aus 🙂

Die Kleine war der Star unter den Täuflingen, diese Haare bringen alle zum schwärmen

Die Taufe war wirklich wunderschön, nur einmal war mir kurz zum weinen, ich schrieb ja schon das ich nicht kirchlich erzogen wurde und somit auch nicht getauft wurde und genau deshalb erklärte der Pfarrer Familie Ährenwort auch das ich nicht Patin werden könnte.

Das hatten wir aber eh vorher schon mal befürchtet und in diesem Fall wäre ich halt inoffiziell Patin meinte Frau Ährenwort und so bin ich jetzt halt inoffiziell Patin, das ich lieb zu dem Sternchen bin kann mit keine Kirche verbieten und der da oben findet mich sicher nicht so schlecht…hoffe ich jedenfalls