Das 5 Jahr in Folge…

… feiern wir nun als kleine Familie Weihnachten, nur meine zwei Söhne und Ihre Mama.

Wir haben kleine eigene Rituale entwickelt und versuchen neue mit einzubringen.

Eigentlich sind wir die letzten Jahre immer um meinen geliebten See gelaufen, doch diesmal war dafür keine Zeit und so werde ich das wohl morgen nach dem Mittag nachholen, passt auch ganz gut, die Jungs haben vom Opa jeder eine eigene Digicam bekommen.

Diese Jahr nun ging es also nicht um den See, statt dessen waren wir mit einer lieben Freundin beim Weihnachtsgottesdienst 🙂 es war richtig schön, ich hatte Gänsehaut und meine Freundin war total erschaunt das ich so Textsicher bin, weil ich ja eigentlich gar nicht kirchlich bin.

Ein anderes kleines geliebtes Ritual ist das wir jedes Jahr ein kleines echtes Bäumchen haben, liebe voll geschmückt, jedes Jahr kommt ein oder zwei neue ausgefallene Kugeln dazu, Vögelchen von meiner Omi, Porzellanglocken vom Weihnachtsmarkt in der City, Glasschneeflocken aus Köln und dieses Jahr ein Schneemann aus dem Bauernhausmuseum.

Ein weiteres kleines Ritual ist das wir erst am 25zigsten Bescherung machen, weil da erst mein Engel da ist und die Kinder möchten Ihn gern dabei haben, wenn wir auspacken.

Außerdem gibt es einen der Feiertage ein Mehrgängemenü von mir, immer was ausgefallenes, dieses Jahr Ochsenbäckchen und den zweiten Tag gehen wir ins Restaurant, auch das ist eine Sache die ich sehr liebe und weiter führen möchte.

Auch sehr schön…. seit 5 Jahren nun bekomme auch ICH Geschenke und zwar welche die ich mir nicht alleine kaufen muss, das war die eigentlich die größte Umstellung für mich, ich bekomme was…danke mein Engel :-*

Nun sitze ich hier, die Kinder sind im Bett und schlafen und träumen sicher von morgen 🙂

Neben mir brennt eine kleine Kerze und ich lasse den Tag Revue passieren, Weihnachten ist ein zweischneidiges Schwert für mich, es ist einerseits schön, die leuchtenden Kinderaugen, die Lichter in den Fenstern, Weihnachtslieder, Weihnachtszauber und dann die Stille der Nacht, die Sehnsucht nach Liebe nach Familie.

Dieses Jahr nun habe ich beschlossen mich abzutrennen von der Hoffnung das meine Mom mir irgendwann mal verzeiht das ich in den bösen Westen gezogen bin und mich hab scheiden lassen und alles was ich Ihrer Meinung nach sonst noch so verzapft haben soll.

Ich habe keine Weihnachtskarte mehr geschrieben, ihre Karte habt Ihr ja gesehen und diese Karten schmerzen so schrecklich und ich will das nicht weiter erleben müssen, ich schreibe nicht mehr und hoffe das sie Ihre Karten an die undankbare Tochter dann auch einstellen wird.

Es war schwer nicht zu schreiben, es ist wie ein Zwang, es ist diese kleine Stimme im Hinterkopf, die die sagt „aber wenn du nicht schreibst, dann bist du eine schlechte tochter, sie wird mit dir schimpfen, du willst doch das sie lieb zu dir ist so wird das nicht der fall sein“, nun es wird eh nicht der Fall sein, sie wird kein gutes Wort für mich finden, ich war nie gut genug, nicht als Kind und nicht als Erwachsene und jetzt schon erst Recht nicht.

Weil ich mich kenne hab ich gar keine Weihnachtskarten dieses Jahr geschrieben, ich hatte Angst wenn ich erst mal anfange dann würde ich Ihr auch schreiben, also entschuldige ich mich hiermit bei allen die sonst einen lieben Gruß von mir bekommen haben, es tut mir leid, ich hab an Euch gedacht, aber dieser Schnitt ist gerade wichtig für mich.

Ein Telefonat mit meinem Opi heute hat mich trotz allem sehr nachdenklich gemacht, meine Mama ist krank und nun sitze ich hier und versuche das Gefühl in mir zuzuordnen, ich bin hin und her gerissen, doch auch mein Opa ist krank und da weiß ich genau wie ich mich fühle, ich bin in Sorge um ihn und sauer auf den behandelnden Arzt, für Mama empfinde ich Mitleid, ja auch etwas Sorge, aber da ist auch ein anderes Gefühl, etwas was ich mir vorher so nie zugestanden habe, etwas was mit der letzten Karte gewachsen ist, etwas was mich aufrichtet und sagen lässt, sie hat die Einsamkeit gewählt, Sie will mich nicht, ich bin ihr als Tochter nicht gut genug, also werde ich ihr auch nicht hinterher rennen… Dieses Gefühl ist nun da, noch nicht Stark, noch sehr wacklig, aber ich werde es pflegen, den ich weiß es ist gut für mich.

Ich bin deshalb kein schlechter Mensch, ich bin durchaus für andere da, ich bin da wenn man nach mir ruft, ich helfe wo ich kann, aber ich werde nicht mehr auf die Liebe meiner Mutter hoffen und ich hoffe ich kann mich mit diesen Worten dazu auch wirklich ganz doll überzeugen.

Ach Leutz das ist alles so schwer, sehnen wir uns nicht alle nach der Wärme und Geborgenheit die eine Familie uns gibt?

Meine Freundin, welche mich heute in die Kirche mitgenommen hat, hat sich im Februar auch getrennt, eine schwere Zeit auch für die Kinder und heute in der Kirche, da wurde die Tochter plötzlich sehr ruhig, ich merk so was ja gleich und nahm ihre Hand, fragte leise was los ist und sie meinte ihr fehlt der Papa, das ist das erste mal ohne ihn, ja das kann ich verstehen und ich weiß auch das ich in dem Moment nicht die Richtig zum Trost spenden war, also gab ich der Mama einen unauffälligen Wink das Ihre Hand gefragt ist und siehe da das Töchterlein wurde mit jeder Strophe wieder stärker, keine Worte einfach nur das Wissen das jemand für sie da ist hat sie gestärkt.

Nach der Kirche nahm ihre Mom mich beiseite, bedankte sich, weil sie manchmal selbst hilflos ist, klar kenn ich ja selber, gern helfe ich mit meinen Erfahrungen in der Sache, sie erzählte auch das die Kinder sich gewünscht haben das der Vater mit zum Gottesdienst kommt, was dieser aber kategorisch abgelehnt hatte, schließlich sei man ja keine Familie mehr, ich kann darüber nur den Kopf schütteln, er hat den Kindern versprochen immer für sie da zu sein und stößt sie nun wieder und wieder vor den Kopf, das ist so traurig, das Erwachsene manchmal aus verletzter Eitelkeit denen weh tun, die am wenigsten dafür können und sich am wenigsten wehren können.

Eigentlich sollte ich mir das Rezept anschauen für meine Ochsenbäckchen und nun schreibe ich hier Romane…typisch Fio

Das 5 Jahr in Folge nun… und ich bin Stolz, ich hab fast gar nicht geweint, ein klein wenig schon aber ich hoffe es wird nun auch nimmer mehr.

Ich freue mich auf Morgen, wenn mein Engel kommt, ach ja Engel und die Kinder können es auch nicht erwarten das Du endlich hier bist…. könnte an den Geschenken liegen, die hier unter dem Baum verteil sind 🙂

Ich freu mich auf das Essen, welches ich morgen zubereiten darf, ja ich koche sehr gern, sehr gern auch ausgefallen, ich liebe es meine Lieben zu überraschen und zu verwöhnen, das darf auch gern Zeit kosten und so werde ich spätestens ab 8 Uhr morgen in der Küche stehen, werde Ochsenbäckchen anbraten, Rotweinsauce dazu zaubern, Kartoffelklöße und Rosmarinkartoffeln, Apfelrotkraut und Feines Gemüseallerlei dazu reichen,eine Festtagessuppe köcheln und ein Dessert zaubern.

Und nun werde ich mir besser nochmal ein wenig die Rezepte anschauen, denn wie jedes mal zu Weihnachten ist das Gericht eine Premiere für mich, einfach wäre ja auch einfach 😀

Rücken

seit samstag hab ich rücken… wir waren samstag in köln, schön wars
der dom ist soooooooooooooooooooooooooooo toll…wollt ihr sehen?
egal ob ihr wollt ich zeig einfach mal

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danach waren wir auf dem weihnachtsmarkt und da hat die fio wohl was falsches genascht und nun hat sie rücken, nimt brav cortison und schmerzmittel und hofft das sie am sonntag mit ihren lieben essen gehen kann

hier liegt überall schön schnee, das schaut so toll aus und wir sind gut vorbereitet, sönchen liebt seinen schal, den hat mama ihm nämlich gestrickt 😉

 

Zu Risiken und Nebenwirkungen…

fragen sie ihren arzt oder den psychologen…

weihnachten und seine nebenwirkungen, ja das ist so eine sache

jedes jahr aufs neue, nein falsch ausgedrückt, jedes jahr hier in meiner neuen heimat aufs neue, erlebe ich hochs und tiefs und gefühlscaos pur

freude…. darüber, das ich es geschafft hab menen peinigern zu entkommen, mich zu befreien, meinen kindern eine zukunft bieten zu können

leid…weil es ein hoher preis war und weil freiheit , verdammt schwer sein kann, freiheit… das ist so frei…so ich weiß nicht wie ich es ausdrücken soll, ein tieger der in gefangenschaft groß wird und dann plötzlich frei ohne käfig ist, weiß auch nicht was er tun soll, will in den ihm sicher erscheinenden käfig zurück und irgendwie auch nicht

caos…weil alles so viel ist, weil die gefühle so wiedersprüchlich sind und gefühle und verstand andere wege gehen, weil ich mich nach familie sehne, aber nicht nach der die ich hatte, weil die keine familie ist, nie eine war und sicher nie dazu in der lage sein wird eine zu sein und trotzdem sehnt sich mein kleines herz nach liebe, geborgenheit und anerkennung einer liebenden familie

wie blogolade schon so schön treffend schrieb, ich mag mich verkrichen

*Freu* *heul* *Freu*

Die Fio hat hier Pipi in den Augen

Die hat gerade ein Paket von ihren lieben WahlMami bekommen

Ihre Wahlmami hat ihr ein tolle Mütze und einen Schal mit super tollen Bommeln gestrickt und gaaaaaaaaanz viele Dominosteine und ein tolles Buch übers Stricken und ich sitze hier und mir laufen die Tänen, weil Sie so schrecklich lieb zu mir ist

Danke liebe E***Mami, ganz ganz herzliches Danke :-*