Ein letztes Mal

Ein letztes Mal in diesem Jahr möchte ich schreiben.

Viel ist passiert dieses Jahr, ich bin nochmal Mutter geworden, Mutter eines wundervollen kleinen Sohnes mit einem noch winzigeren Extra welches doch so große Auswirkungen hat. Er macht derzeit Physio um eine leichte Muskelschwäche auszugleichen und ab Januar gehen wir auch zur Frühförderung.

Noch weiß ich nicht was alles auf uns zukommt, aber es kann kaum schwieriger werden als mein Sohn 1, welcher noch immer meine Nerven auf eine Zerreißprobe stellt, wann bitte hört so eine Pupertät auf?

Inzwischen hab ich schon des öfteren daran gedacht ihn vor die Tür zu setzen, das will was heisen, er ist ein Egoist durch und durch und bei allen Anderen ist immer „mehr Lametta“, dem Halbjahreszeugniss sehe ich mit Bangen entgegen.

Sohn 2 hat seine erste Liebe hinter sich und die nächste am Start, wie er so schön sagt, zum Glück ist er Familienmensch durch und durch, hilfreich, frech und zuverlässig. Sein kleiner Bruder liebt ihn über alles und das beruht zum Glück auf gegenseitigkeit. Schulisch hat er sich nun auch gefangen, hoffe ich zumindest und so warte ich entspannt auf sein Halbjahreszeugniss.

Ich bin sehr ko, aber dafür ist keine Zeit, meine Freunde kommen in allen Belangen zu kurz, das tut mir sehr leid, aber ich bin momentan voll und ganz Mutter und versuche dem Frosch so gut ich kann zu helfen, ich hoffe ihr könnt mir das verzeihen.

Kommt gut ins Neue Jahr ihr Lieben

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Eine Antwort zu “Ein letztes Mal

  1. also das mit der pubertät, das dauert. erst die zeit vorher, dann die zeit mittendrin, und dann die nachwehen … das kann man nur aussitzen. für den grossen ist es wohl auch nicht einfach, der ist in einem alter in dem jeder von ihm erwartet dass er genau weiss wie er sein leben gestalten will, was er machen will, was er werden will: und in dem alter kann man das einfach nicht wissen. noch dazu, wenn man schon erlebt hat dass es dann doch ganz anders kommt als man es sich gewünscht hat. es nutzt nix, da müssen die kinder durch und die eltern auch.

    natürlich ist das kein trost, aber einfach fest daran denken: wer nicht sagt, dass das alles so ist, hat selber keine kinder/beschäfitgt sich nicht mit den kindern/lügt ohne rot zu werden. erfahrungsgemäss ist das einfach so. bei manchen kindern ist es kurz und heftig, bei manchen zieht es sich über 15 jahre, bei manchen kommt das so in schüben, aber es gib kein mittel dagegen.

    freunde, die das gefühl hinterlassen dass sie zu kurz kommen, sind keine freunde sondern bekannte. und die kann man auswechseln, das ist gar kein problem. die wirklichen freunde werden verstehen dass da im moment andere prioritäten herrschen. darüber darf man nicht nachdenken, sondern einfach, wenn sich wer beklagt, einen schlussstrich ziehen – das klingt hart, aber es funktioniert.

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