Teneriffa Teil 4

ich lebe noch, keine sorge, es geht mir allerdings eher so lala, nach dem gestrigen tag, aber hey es muss weiter gehen und so erinner ich mich an was schönes, schaue fotos an und lasse euch teilhaben.

wie versprochen heute ein wenig erzählung über unser abenteuer mit dem auto, icod de los vinos mit seinem imposanten drachenbaum, garachico, la orotava und vielen bildern mehr 🙂

Es war Mittwoch früh kurz vor 8 Uhr als wir aufstehen mussten um pünktlich an der Rezeption unsere Wagenschlüssel in Empfang zu nehmen, dachten wir jedenfalls.

Wir hatten die Kinder darüber informiert und sind gemeinsam (zum glück) nach unten gegangen wo wir auch nicht lange warten mussten, allerdings kam der Herr da nicht mit Wagenschlüsseln, nix lieferung zum Hotel…öh…“bitte mitkommen, bitte einsteigen“….äh… ok wir also eingestiegen und Fio die ganze Zeit den Rundumblick, einprägen, suchen, schauen, große auffällige Gebäude und wir fuhren immer weiter, oh Gott wie sollten wir da bloß zurückfinden, hatten wir ja auch die Handys auf dem Zimmer gelassen und somit auch kein Navi mit, schließlich sind wir von Lieferung zum Hotel ausgegangen, so wurde uns das ja gesagt.

Schließlich kamen wir bei dem Büro an und das machte einen richtig guten Eindruck und das schönste überhaupt, mich empfingen deutsche Worte 😀 *tschaka*

Schatz kümmerte sich um die Formalitäten in englisch, weil der Herr der uns abholte nur englisch konnte und ich krallte mir die nette Dame welche aus Deutschland kam und ließ mir erst mal erklären wo man als Einheimischer hier einkaufen geht, weil essen müssen die hier ja auch und die Dinoladen Preise waren dafür zu happig und siehe da die Fio hatte Recht, uns Selbstversorgern wurde geholfen, außerdem wurde uns verraten wo man hier landestypisch gut essen kann und ich bekam eine Straßenkarte die uns den Weg zurück zum Hotel zeigte… *freu*

Die Fahrt zurück war trotzdem ein kleines Abenteuer, alles Einbahnstraße, aber mein Schatz hat das mit Bravur gemeistert und später wurde uns klar das das nur ein Klacks war.

Wir hatten nun also das Auto besorgten einen Parkplatz im Hotel, gingen zu den Jungs und frühstückten und entschieden das wir nun auch starten um die Insel zu erkunden.

Wir saßen also mit unserer Karte da und überlegten nochmal wie wir nun am besten unsere Ziele unter einen Hut bekommen. Fio is da ja eher etwas ängstlich und hat auch so überhaupt kein Gefühl für Entfernungen, so ne Insel kann auf der Karte echt riesig wirken, der Engel ist da etwas unternehmungsfreudiger und das ist auch gut so.

Wir entschieden uns dann zuerst den Westen der Insel zu erkunden und nach Icod De Los Vinos zum „Drachenbaum“ auf zu brechen und zu schauen wie wir vorankommen. Waaaaaaaaaaaaaaaaahnsinn sag ich nur, die Gegend ein Traum, so abwechslungsreich, so wunder wunderschön, die Straßen ein Graus, sobald man von den Touristenstrecken abbiegt, Fio wusste garnicht wo sie sich zuerst festhalten sollte, aber es war so toll.

Der Drachenbaum ein sehr imposanter Baum, welcher eigentlich ja kein Baum sondern ein Liliengewächs ist, der angeblich 1000- jährige Baum ist ca. 17 m hoch und hat einen Stammumfang von 6 m, seine Krone hat ungefähre Ausmaße von 20 m, also sehr imposant. Aus Wissenschaftlicher sicht ist er allerdings wahrscheinlicher zwischen 400- 500 Jahre, aber mal ehrlich auch das ist ein stattliches Alter und das faltenfrei in frischem grün 🙂

Um den Drachenbaum aus der Nähe sehen zu können müsste man Eintritt zahlen, was wir nicht getan haben, man konnte ihn von einer Erhebung aus gut sehen und außerdem haben wir einen zweiten Drachenbaum ganz in der Nähe entdeckt, frei zugänglich mit Schattenplätzen die zum verweilen einluden und zum beobachten, in dem Stamm des Baumes tummelten sich unzählig viele Eidechsen die in den verschiedenen Farben nur so schillerten.

Doch zu lange blieben wir nicht, wir wollten ja mehr sehen und wir mussten auch irgendwo zu Mittag essen und hier um den Drachenbaum war es uns zu teuer, nach dem der Dinoladen uns leider schon so geschröpft hatte, also brachen wir in Richtung Garachico auf.

Garachico ist ein wunderschönes Örtchen an der westlichen Küste Teneriffas, die Altstadt ist sehr malerisch, es gibt da ein Naturschwimmbecken und es herrscht da eine Ruhe, einfach traumhaft, man steht da an den Klippen, schaut auf das Meer und lauscht der Brandung und wird innerlich total ruhig, fühlt sich zufrieden und ausgeglichen.

Garachico wurde um 1706 zu großen Teilen, bei einem Vulkanausbruch von Lava überrollt und diese  Lava ist in  Garachico allgegenwärtig und gibt dem Ort ihren ganz eigenen Charme. Nach einem Besuch des Klosters San Francisco, sind wir noch ein wenig durch die Straßen des Ortes geschlendert, haben die wundervollen Balkone und Holztore bewundert, immer wieder den Blick aufs mehr und die Berge hinter uns geworfen um schließlich in einem kleinen Strassenlokal zu essen…. was für Preisunterschiede, wenn man sich nur mal aus den Touristengebieten raus wagt… die Jungs nahmen einen Hamburger, nein nicht so wat von den goldenen Bögen, sondern so einen Einheimischen, frisches großes Brötchen und selbstgemachte Frikadellen und Salat, und ich eine Portion Pommes und ein Spiegelei, Leute die Portionen sind da gigantisch und so ne Portion ist mit 3€ absolut spitze, dazu der Blick auf alte Stadtmauern und das  Meer, besser geht es nicht.

Frisch gestärkt ging es dann zurück zu unserem Auto und weiter auf Alexander Humbolt´s Spuren, nach La Orotava, zumindest war das so geplant. La Orotava war schnell gefunden und auch wirklich schön anzuschauen, allerdings wollten wir ja zum „Mirador Humbolt“ welches wir in dem „Wunderschön“ Beitrag über Teneriffa gesehen hatten, den wir hatten ja auch in Garachico durch Zufall den Startpunkt  des Beitrags gefunden und so hatte uns nun der Ergeiz gepackt. Humbolt wollte sich aber irgendwie nicht finden lassen und die Straßen waren echt…na ja ich erwähnte es ja schon und so tat sich bei mir ein wenig Frust breit, zumal mein Schatz da echt verbissen sein kann, ich wollt ne Pause und verlangte die auch, mir doch egal ob Humbolt von wo anders aus auf das Orotava Tal geschaut hatte ich wollte es mir anschauen, außerhalb des Autos, also verlangte ich ne Pause und stieg aus um ein bissel rum zu brummeln und mich dann von dem tollen Ausblick besänftigen zu lassen…Humbolt hat das sicher nicht gesehen ^^

Danach hab ich meinem Bauchgefühl folgend dem Engel gesagt er soll zurück fahren zur Autobahn und eins weiter und immer meinem Bauchgefühl hinterher und was soll ich sagen, da war er, der Alexander Humbolt gut versteckt, nicht ausgeschildert trotzdem gefunden „Mirador Humbolt“ ein sehr schöner Aussichtspunkt, ein erstklassiges Café, einfach nur wow, ich bestand auf einen Café bei diesem Ausblick und mein Engel war einverstanden, wenn anfangs auch zögerlich, weil wir haben ja nur wenig Geld, nach einem Blick auf die Karte aber war dieser Einwand sofort weg…nein wir sind nicht gegangen…Leute echt ich war platt, nagelneues Café, super edel, wahnsinns Ausblick, allein für den Ausblick würdest du hier schon geschröpft werden, erstklassiger Kaffee und frisch gebackener Kuchen und dann kost die Tasse Kaffee oder Cappuccino genau 1€ is gebongt oder? Solltet ihr also jemals auf Teneriffa sein, dann sucht den Humbolt, setzt euch zu ihm, nicht wie die Fio auf ihn ^^ und trinkt eine Tasse Kaffee mit ihm, genießt den Blick, er ist unbeschreiblich das verspreche ich Euch und ja der Kaffee ist wirklich gut, kein Spülwasser, schon die Toiletten sind da total abgefahren…. ok ich denk man merkt ich bin noch immer schwer beeindruckt, deshalb bekommt ihr nun ein paar Fotos zu sehen und ich träume noch ein bissel vor mich hin 🙂

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