Teneriffa Teil 1

Ich hab ja einen Urlaubsbericht versprochen und den soll es auch geben, allerdings wird es mehrere Berichte geben, einfach weil bestimmt Sachen einfach so toll waren das sie ihren eigenen Bericht verdienen.

Wo fängt man nun am besten an..am Anfang würde jetzt sicher so ein kluger Mensch sagen, aber wo ist der *suchen geht*

Überspring ich am besten mal das Koffer packen und auch die unruhige Nacht in der ich kaum ein Auge zugemacht hab, erzähle Euch von meinem letzten Eis was ich mir an dem Abend vor dem Flug gegönnt hab, welches mich unheimlich beruhigt hat und erzähl Euch von meinem Engel, welcher mich mit seiner Nervosität fast in den Wahnsinn getrieben hat (und ich dachte ICH flieg zum ersten mal).

Während ich innerlich immer wieder Worte wie „alles wird gut, die Fluggesellschaft ist super, das wird ein einmaliges Erlebnis“ abgespielt hab und mich damit auch wirklich ruhig bekommen hab, war mein Schatz am hippeln ohne Ende und wenn er hippelt dann ist er auch ständig am ärgern sag ich Ihnen.

Der Tag fing mit Regen an und ich bestand darauf das wir etwas eher als geplant los machen, war auch ganz gut so, den er war Wolkenbruch sag ich ihnen, es schüttete wie aus Kübeln und so war die Zeit schnell weg.

Am Flughafen war ich dann nur noch ein Häufchen Elend, kämpfte gegen die Tränen und bin halb wahnsinnig geworden, weil Schatz gern hoch und runter rennen wollte, er bewegt sich viel wenn er nervös ist, ich dagegen hatte starke Knieschmerzen und wollte mich gern setzen, in ein Café mit Aussicht auf die Flugzeuge, weil ich wollte sehen was auf mich zukommt, mich seelisch und moralisch auf mein Schicksal vorbereiten, außerdem war ich so schrecklich müde.

Irgendwann gab Schatz dann nach und wir setzten uns ins Café und das tat echt gut, die Flieger zu beobachten war auch ganz nett und irgendwie war dann schon die Zeit ran um durch die Kontrollen zu gehen.

Lustige Sache diese Kontrollen, mühevoll ziehst man sich zu Hause an um dann an der Kontrolle, deinen Gürtel und deinen Schmuck und alles worauf du Wert gelegt hast beim ankleiden, abzulegen.

Mein Großer piepte trotzdem wie sich herausstellte waren es die Metallösen seiner Schuhe 🙂 und dann standen/saßen wir wieder, große Fensterfronten zeigten und die startenden und landenden Flugzeuge und da kam es, ein Flugzeug in schickem gelb, ein Flugzeug welches an unserem Gayte hielt und kurz darauf stiegen, braun gebrannte Menschen mit Strohhüten und FlipFlops aus und sahen so nach Urlaub aus. Aufregung stieg in mir, ich freute mich ganz plötzlich unheimlich auf Teneriffa, auf Sonne, Strand und Meer ich wollte auch so braun werden und leid taten mir die Menschen, weil Deutschland sie mit so einem Wetter empfing und auch die Angst wurde stärker in mir, vereinzelt rollten die Tränen und ich flüchtete ins WC ich hatte so stark zu kämpfen, aber ich schaffte es auch mich wieder zu beruhigen.

Der Flug, oh ja ich hab einen schmerzenden Oberarm davon, leider hatte ich nämlich den Gang zwischen den Engel und mir und so hab ich dann erst in der Luft bemerkt das ich meine Krallen in meinen Oberarm gerammt habe. Der Flug selber…ja also der Hinflug war ohne Aussicht, eine Wolkendecke bis nach Teneriffa, erst als wir am Landen waren rissen die Wolken etwas auf, aber ich hatte eh schrecklich zu tun, weil mein Kreislauf und das Fliegen wohl eher nie zusammen finden werden, mir war die ganze Zeit schrecklich kalt. Ich habe keine Angst mehr davor, aber es wird sicher nicht meine Lieblingsbeschäftigung, auch wenn ich sagen muss das der Rückflug bei Nacht um Längen reizvoller war, aber ich greife vor 🙂

In Teneriffa gelandet hatte ich das Gefühl beim aussteigen gegen einen Wand zu laufen, es war heiß und schwül und die Luft roch so anders, so schwer so salzig und süß und….. irgendwie anders halt 🙂

Wir suchten unsere Koffer und allein das war schon ein kleines Abenteuer für mich und dann auf unsere Reiseleitung suchen, welche nicht da war aber jemanden zum Ersatz beauftragt hatte und dann schnell zu unserem Bus, doch als wir aus dem Flughafen raus kamen und zum Bus wollten, blieben wir erst mal alle stehen…. da standen Palmen, richtige echte riesige Palmen, nicht das uns das nicht eigentlich klar war, aber so in echt war das schon was anderes…*uff* doch wir mussten zum Bus, also antreiben, die Kinder, welche inzwischen ja auch müde waren, immerhin war es schon nach 20 Uhr und welche gern weiter gestaunt hätten, zum bewegen bringen, den einen blauen Bus unter den vielen finden und ja da war er auch, die ersten Steine polterten von meinem Herzen.

Die Fahrt zum Hotel, war begleitet von vielen „ah…oh…schau mal da… wow…“ Palmen und Kakteen säumen da wie selbstverständlich die Straßen, Bananenplantagen und Aloe wo man nur hinschaut, Felsen, Mondlandschaften und sattes Grün wechseln sich ständig an und die Straßen…ein Abenteuer, ich ziehe meinen Hut vor dem Busfahrer.

Im Hotel waren wir recht rasch angekommen, zwei große schöne Zimmer (leider sehr warm) empfingen uns und direkt vor dem Hotel war ein Supermarkt welcher noch offen hatte, also ganz schnell runter und schnell noch das nötigste einkaufen, wir mussten ja noch zu Abend essen, alles passte prima, außer das wir an diesem Tag nicht mehr zum Meer konnten, aber wir konnten es sehen, es lag vor uns und wir schauten darauf während des Essens und später auf die Neonlichter, den die Nacht kommt auf Teneriffa sehr schnell, nur zur Ruhe kommt Teneriffa scheinbar nie 😉

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3 Antworten zu “Teneriffa Teil 1

  1. Bin stolz auf dich, dass du das Fliegen geschafft hast. Da bist du mir um Lääääängen vorraus =)
    Und klingt ja jetzt schon nach einem tooollen Urlaub 🙂 Bin gespannt auf den Rest!

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