Weggestoßen aber nicht losgelassen

ewig wiederkehrender Schmerz

hab gerade eine Karte bekommen, eine Geburtstagskarte… von meiner Mutter

4 Worte…von Mutti und Vati…

Die Mutti die mir am Telefon sagte „Ich habe keine Tochter“, die mich ignoriert, weil ich es wagte in den ‚bösen‘ Westen zu ziehen und noch schlimmer ich wagte es mich von meinem Ehemann zu trennen, dem der mich erniedrigte, schlug und soweit brachte, das ich mir fast das Leben genommen hätte.

Der Vati der meinte mir ab meinem 11 Lebensjahr, die Kindheit zu nehmen und es auch weiter tat, bis zu meiner Flucht in den ‚bösen‘ Westen.

Außerdem ist er nicht mein Vati… Blut lügt nicht, Menschen schon.

Wieso stößt sie mich von sich und lässt mich doch nicht los?

Jedes Jahr das gleiche, eine Karte zum Geburtstag, eine zu Weihnachten, ich ertrag das nicht mehr.

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2 Antworten zu “Weggestoßen aber nicht losgelassen

  1. Und wenn du sie nicht mehr annehmen würdest? Sie zurück senden?

    Manchmal könnte man denken, eine Familie ist das Netz, das einen auffängt. Sie sind immer da. Aber das ist eben nicht immer so. Ganz im Gegenteil. Ich glaube daran, dass Freunde diejenigen sind, und das können auch Familienmitglieder sein, die eine Familie tatsächlich ausmachen. Das sind die, die da sind, wenn man sie braucht. Und manchmal sind es die, von denen man es am Wenigsten erwartet, die zu einem stehen.

    Du findest einen Weg.

    Alles Liebe & Kopf hoch,

    Emily

    • wenn das mal so einfach wäre, da ist was im hinterkopf, das aus mir jedesmal das kleine mädchen macht

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