Fest der Liebe

Weihnachten ist das Fest der Liebe, das Fest wo die Familie näher zusammenrückt.
Ich liebe Weihnachten und ich hasse Weihnachten, ja Frau Ährenwort sie lesen richtig.
Ich liebe die ganzen Vorbereitungen, Geschenke besorgen für Menschen die mir am Herzen liegen, die kleine diebische Freude wenn man was hat und sich die Gesichter vorstellt.
Über den Weihnachtsmarkt schlendern, den Duft von gebrannten Mandeln und Glühwein in der Nase.
An jeder Ecke Tannenduft und leuchtende Weihnachtskugeln, die das glänzen in den Augen meiner Kinder widerspiegeln.
Und dann gibt es die Tage so kurz vor dem Fest, Tage so wie Heute einer ist.
Tage an den ich mich frage, wo ICH nun eigentlich hingehöre.
Meinen Schatz hab ich schon beim ersten Weihnachten gesagt, der 24ste gehört der Familie, da bist Du zu Hause mein Engel, das war gut so den er war hin und her gerissen wo er nun sein soll.
Seine Eltern haben uns dann zum 2ten Weihnachtsfeiertag eingeladen, das war super schön.
Für meine Kinder bin ich die Familie, der Vater will nichts von ihnen wissen und mein Engel ist irgendwie zum Papa und besten Freund in einem, für sie geworden, so das wir ne richtige kleine Familie sind.
Meine Familie hat mich verstoßen, einigen von Euch sind die Gründe ja bekannt, an Tagen wie heute schmerzt das besonders, zur Familie des Engels gehöre ich nicht, also wo gehöre ICH hin?
Es ist diese Gefühl von Einsamkeit, das mich so quält in diesen Tagen.
Weihnachten und der Jahreswechsel, halten mir das ganz groß vor Augen.
In den beleuchteten Fenstern sieht an große Familien, die sich unterhalten, sich freuen.
Dann denk ich, wie gern würde ich auch mal in den Arm genommen werden, wie gern hätte ich das mal wer stolz auf mich ist, mir sagt wie toll ich das hier gemeistert habe……. aber da ist nur Kälte und Schweigen 😥
Es gibt mich einfach nicht mehr, bin nicht wie mein Bruder gestorben, bin einfach weg….

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2 Antworten zu “Fest der Liebe

  1. Siehste, ich sach doch Weihnachten ist scheisse. Ich werde dann auch so konisch.

    So und jetzt nehme ich Dich schon mal virtuell in den Arm und sage Dir, dass das was Du bis jetzt nach der ganzen Scheiße geschafft hast ist toll und ich habe da einen höllen Respekt vor!!!

  2. weißt du Engelchen, ich mag Weihnachten überhaupt nicht (mal mehr dazu in meinem Blog), aber was ich mag sind Menschen wie du.
    du bist stark, glaub mir, dass sehe ich. du bist ein wundervoller Mensch und das weiß ich, obwohl wir uns nie begenet sind. du bist eine tolle Mutter für deine beiden Jungs und eine tolle Partnerin für deinen Engel. du bist wer du bist und du bist klasse so.
    ich mag dich und bin auch stolz auf dich, wie du das alles schaffst. das ist bewundernswert und bestimmt nicht leicht.
    und weil ich auch mal wieder jemanden umarmen möchte, so umarme ich dich jetzt gewissermaßen.

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